Montag, 28. Mai 2018

Schwerer Verkehrsunfall war nur eine Übung

Die Ortsfeuerwehr Sandhorst hat am Dienstagabend die zweite Abschlussübung in diesem Ausbildungsjahr durchgeführt. Die Übungslage sah einen schweren Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen vor.
Ein PKW war im Industriegebiet Nord seitlich vor einen LKW geraten und daraufhin auf die Fahrerseite gekippt, so dass der Fahrer und eine weitere Person auf der Rücksitzbank eingeklemmt wurden. Der LKW-Fahrer wurde bei dem Aufprall verletzt und konnte sein Fahrzeug nicht mehr aus eigener Kraft verlassen.

Zur Rettung der Personen im PKW wurden an der Einsatzstelle verschiedenste technische Geräte und mehrere hydraulische Rettungssätze, die sich auf dem in Sandhorst stationierten Rüstwagen des Landkreises Aurich befinden, in Bereitstellung gebracht und eingesetzt. Die Stabilisierung des Fahrzeugs erfolgte dabei mit dem neuen Abstütz-system STAB-FAST.

Die Rettung des LKW-Fahrers erfolgte mit der Schleifkorbtrage über eine Rettungsbühne, die neben dem Fahrzeug aufgebaut wurde. Da die Fahrerkabinen von LKW sehr hoch angeordnet sind konnte somit eine patientenschonende Rettung durchgeführt werden.

Von der Besatzung des Einsatzleitwagen wurden die Rettungskarten der beiden Fahrzeuge bereitgestellt. Diese können über ein Programmsystem immer aktuell und für jeden Fahrzeugtypen digital abgerufen und über einen tragbaren PC direkt an der Einsatzstelle verwendet werden. Somit erhalten die Einsatzkräfte direkt am Unfallort wichtige Angaben über technische Details oder eventuelle Gefahren die von dem Fahrzeug ausgehen können.

Für die Sicherstellung des Brandschutzes wurde ein dreifacher Löschangriff durch die Besatzung der beiden Löschfahrzeuge aufgebaut.

Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen etwa eine Stunde mit der Personenrettung beschäftigt.


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