Montag, 28. Mai 2018

Großbrand im Industriegebiet Nord simuliert

Am vergangenen Wochenende hat im Industriegebiet Nord eine unangekündigte Alarmübung der Sandhorster Feuerwehr stattgefunden. Am Samstagmittag um 13:40 Uhr wurde die zuständige Ortsfeuerwehr Sandhorst von der Kooperativen Rettungsleitstelle in Wittmund zu einer ausgelösten Brandmeleanlage alarmiert.
Beim Eintreffen des ersten Fahrzeugs stellte sich heraus, dass es sich um eine Übung handelt und die Übungslage einen Gebäudebrand in einem Produktionsbetrieb der Firma Enercon vorsah. Sofort wurde Vollalarm für die Feuerwehr Sandhorst ausgelöst und zur Unterstützung die Ortsfeuerwehren aus Tannenhausen und Walle nachalarmiert.
Nachdem im ersten Einsatzabschnitt mit den Löschmaßnahmen durch die Ortsfeuerwehr Sandhorst begonnen wurde, sind von der Ortsfeuerwehr Tannenhausen in einem zweiten Einsatzabschnitt ein weiterer Löschangriff eingerichtet und von der Ortsfeuerwehr Walle im dritten Einsatzabschnitt eine Wasserversorgung über lange Wege aus einem nahegelegenen Regenrückhaltebecken hergestellt worden. Für die Brandbekämpfung durch einen Außenangriff musste von den drei Ortswehren zur Förderung von bis zu 10.000 Litern Wasser pro Minute nahezu 3.000 m Schlauchleitungen verlegt werden.
Mit einem weiteren Fahrzeug wurde im Verlaufe der Übung ein Anhänger mit Schaummittel zur Einsatzstelle gebracht, da dieses im Brandfall als mögliches Löschmittel zum Einsatz kommen könnte.
Die Mannschaft des in Sandhorst stationierten Gerätewagen Gefahrgut des Landkreises Aurich hat im Rahmen der Übung auf dem Betriebsgelände eine Löschwasserrückhaltung eingerichtet, damit evtl. kontaminiertes Löschwasser nicht in die Oberflächenentwässerung gelangen kann.
 
Insgesamt waren über 80 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen bis ca. 17:00 Uhr im Einsatz. Abschließend gab es im Sandhorster Feuerwehrhaus eine kurze Nachbesprechung.
Seitens der Feuerwehr war das Ziel der Übung die Löschwasserversorgung im Industriegebiet Nord auf seine Leistungsfähigkeit zu überprüfen und die Kommunikation mit dem kürzlich eingeführten Digitalfunk sowie die Koordinierung der Einsatzkräfte über den Einsatzleitwagen unter einsatzmäßigen Bedingungen durchzuführen.  Gleichzeitig wurden die Zusammenarbeit sowie interne Abläufe von Wachdienst und Verantwortlichen der Firma Enercon untersucht.
In einem ersten Fazit nach der Übung konnte eine funktionierende Löschwasserversorgung und Kommunikation sowie eine reibungslose Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Firma Enercon festgestellt werden. Weitere Details sollen im Nachgang in einer gesonderten Besprechung mit allen Beteiligten durchgesprochen werden.

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